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Zur Blindheit können die verschiedensten Augenerkrankungen führen. Die häufigste Ursache sind Erkrankungen der Netzhaut. Als blind gilt auch schon jemand, der hochgradig sehbehindert ist, dass heißt wenn das besser sehende Auge nicht mehr als 2% der Norm-Sehschärfe besitzt.
Oft führen der graue Star und der grüne Star langsam zur vollständigen Erblindung.
Plötzliche, schmerzlose Erblindungen, meistens einseitig, können aufgrund eines Gefäßverschlusses, wodurch Gefäße der Netzhaut oder des Sehnervs geschädigt werden, auftreten.
Blutungen, Odeme, Gefäßverschlüsse oder schwere Verletzungen im Hirnbereich können in seltenen Fällen zur vollständigen Erblindung beider Augen führen.
Ein erblindetes Auge ist besonders dann nicht zu heilen, wenn Erkrankungen der Netzhaut oder des Sehnerves Grund für die Erblindung sind. Wenn die Erblindung durch ein Gefäßverschluss hervorgerufen wurde, kann mit Hilfe von durchblutungsfördernden Maßnahmen oder einer sogenannten Lysetherapie eine Sehverbesserung erreicht werden. Hierbei ist ein frühzeitiger Therapiebeginn sehr wichtig.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 12. März 2008 )
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